Kalkschulter behandeln in München
Orthopädische Hilfe bei Schulterschmerzen
Plötzlich auftretende Schulterschmerzen, die jede Bewegung zur Qual machen? Nachts können Sie nicht mehr auf der Seite liegen? Das Anheben des Arms wird zunehmend schwieriger? Diese Beschwerden deuten oft auf eine Kalkschulter hin – eine schmerzhafte Erkrankung, die unbehandelt die Lebensqualität stark einschränkt.
In unserer orthopädischen Praxis am Max-Weber-Platz behandeln wir Kalkschulter-Patienten mit bewährten, schonenden Therapiemethoden. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan, der Sie wieder beweglich und schmerzfrei macht.


Was versteht man unter einer Kalkschulter?
Die Kalkschulter (medizinisch: Tendinosis calcarea) ist eine Erkrankung der Rotatorenmanschette, bei der sich Kalkablagerungen in den Sehnen bilden. Am häufigsten betroffen ist die Supraspinatussehne – eine der vier Sehnen, die das Schultergelenk stabilisieren.
Diese Kalkdepots können wenige Millimeter bis mehrere Zentimeter groß werden. Sie entstehen meist ohne äußere Einwirkung und durchlaufen typischerweise drei Phasen:
Kalkkristalle lagern sich in der Sehne ab. In dieser Phase treten oft noch keine oder nur geringe Beschwerden auf.
Das Kalkdepot ist vollständig ausgebildet. Die Schmerzen können zunehmen, besonders bei Überkopfbewegungen.
Der Körper beginnt, das Kalkdepot abzubauen. Paradoxerweise ist dies die schmerzhafteste Phase – die Entzündungsreaktion führt zu starken, oft nächtlichen Schulterschmerzen.
Wichtig zu wissen: Eine Kalkschulter kann sich auch spontan zurückbilden. Bis dahin vergehen jedoch oft Monate bis Jahre – mit erheblichen Einschränkungen im Alltag.
Ursachen & Risikofaktoren
Die genauen Ursachen einer Kalkschulter sind noch nicht vollständig geklärt. Experten gehen davon aus, dass eine Minderdurchblutung der Sehne die Verkalkung begünstigt. Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko:
Die Erkrankung tritt typischerweise zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Eine schlechtere Versorgung der Sehne mit Nährstoffen und Sauerstoff begünstigt die Kalkeinlagerung.
Berufe mit häufigen Überkopftätigkeiten (Maler, Elektriker, Monteure) belasten die Schulter besonders.
Sportarten mit wiederkehrenden Überkopfbewegungen wie Tennis, Volleyball oder Schwimmen erhöhen das Risiko.
Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen können die Entstehung begünstigen.
Eine dauerhaft nach vorne gebeugte Haltung (z.B. bei Büroarbeit) engt den Raum unter dem Schulterdach ein und kann die Durchblutung beeinträchtigen.
Anders als oft vermutet, entsteht eine Kalkschulter nicht durch calciumreiche Ernährung oder Osteoporose.
Anatomie | Warum zu uns | Über uns
Anatomie
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers und ermöglicht eine Vielzahl von Bewegungen wie Heben, Senken, Drehen und Rotieren. Sie besteht aus drei Hauptknochen: dem Schulterblatt (Scapula), dem Oberarmknochen (Humerus) und dem Schlüsselbein (Clavicula). Diese Knochen sind durch eine komplexe Struktur von Muskeln, Sehnen und Bändern verbunden, die zusammenarbeiten, um die Beweglichkeit und Stabilität des Schultergelenks zu gewährleisten.
Die hohe Beweglichkeit der Schulter macht sie jedoch auch anfällig für Verletzungen und Erkrankungen. Häufige Probleme im Schulterbereich sind Schulterschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen. Verletzungen wie Rotatorenmanschettenrisse, Schulterinstabilität und Luxationen können durch Überlastung, Unfälle oder altersbedingten Verschleiß entstehen. Erkrankungen wie das Impingement-Syndrom oder die Kalkschulter führen oft zu starken Schmerzen und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich.
Warum zu unseren Orthopäden
Bei Beschwerden im Schulterbereich ist die Konsultation eines Schulterexperten besonders wichtig, da die Diagnostik und Therapie von Schultererkrankungen spezifisches Fachwissen erfordern. Als Schulterspezialisten in München verfügen wir über das nötige Fachwissen und die langjährige Erfahrung, um Ihre Schulterbeschwerden präzise zu diagnostizieren und effektiv zu behandeln.
Bei Schulterschmerzen ist ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Spezialisierung auf Schulterchirurgie die beste Wahl. In unserer Münchner Praxis arbeiten erfahrene Orthopäden mit besonderer Expertise im Bereich der Schultererkrankungen. Unsere Spezialisten verfügen über umfangreiche Erfahrung und spezifisches Fachwissen, um Ihnen die bestmögliche Behandlung zu bieten.
Über uns
Unser Team setzt sich aus hochqualifizierten Fachärzten für Orthopädie zusammen, die sich auf die Schulterchirurgie spezialisiert haben.
Als Schulterspezialisten in München sind wir darauf spezialisiert, die komplexen Strukturen und Funktionen des Schultergelenks zu verstehen und gezielt zu behandeln. Unser Ziel ist es, Ihre Schulterschmerzen zu lindern und die volle Beweglichkeit Ihrer Schulter wiederherzustellen.
Unsere Ärzte bringen jahrelange Erfahrung aus führenden Kliniken in Deutschland mit und integrieren dieses Fachwissen in die Behandlung unserer Patienten. Durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen sowie den internationalen Austausch mit anderen Experten stellen wir sicher, dass wir immer auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen und medizinischen Entwicklungen sind.

Symptome einer Kalkschulter
Die Beschwerden können schleichend oder plötzlich auftreten. Typisch sind:
Oft plötzlich einsetzend, besonders nachts. Die Schmerzen strahlen häufig in den Oberarm aus.
Das seitliche Anheben des Arms wird zunehmend schwierig. Alltägliche Bewegungen wie Haare kämmen oder in die Jacke schlüpfen fallen schwer.
Die Schulter reagiert empfindlich auf Berührung, besonders im vorderen und seitlichen Bereich.
Viele Patienten können nicht mehr auf der betroffenen Seite schlafen. Der Ruheschmerz ist charakteristisch für die Resorptionsphase.
In der akuten Phase kann die Schulter geschwollen, gerötet und überwärmt sein.
Betroffene halten den Arm instinktiv am Körper, um Schmerzen zu vermeiden – was die Beweglichkeit weiter einschränkt.
Wichtig: Diese Symptome können auch auf andere Schultererkrankungen hinweisen. Eine genaue Diagnose ist daher unverzichtbar.
Patientenstimmen

Behandlungsmöglichkeiten bei Kalkschulter
In vielen Fällen lässt sich eine Kalkschulter konservativ behandeln. Operative Eingriffe sind nur selten nötig.
Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine der wirksamsten nicht-operativen Behandlungen bei Kalkschulter. Hochenergetische Schallwellen werden gezielt auf das Kalkdepot gerichtet und zerstören die Verkalkung mechanisch.
Vorteile der Stoßwellentherapie:
- Kalkdepots werden aufgelöst und vom Körper abtransportiert
- Nicht-invasiv und ohne Operation
- Kaum Nebenwirkungen
- Hohe Erfolgsquote (über 70% der Patienten profitieren deutlich)
- Meist 3-6 Sitzungen im Abstand von 1-2 Wochen
Am Max-Weber-Platz bieten wir diese effektive Therapieform an. Wir beraten Sie gerne, ob sie für Ihren Fall geeignet ist.
Arthroskopische Kalkausräumung (Needling):
Bei hartnäckigen Kalkdepots kann das Kalkdepot unter Ultraschallkontrolle mit einer Nadel angestochen und ausgespült werden. Dies ist ein minimalinvasiver Eingriff.
Arthroskopische Operation:
Nur wenn konservative Therapien auch nach Monaten nicht helfen und die Lebensqualität stark eingeschränkt ist, kommt eine arthroskopische Entfernung des Kalkdepots in Betracht. Dabei wird das Depot über kleine Schnitte entfernt. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv und in der Regel ambulant.
Kalkschulter vorbeugen – geht das?
Eine Kalkschulter lässt sich nicht mit Sicherheit verhindern. Dennoch können Sie das Risiko senken
Halten Sie Ihre Schulter beweglich. Dehn- und Kräftigungsübungen für die Rotatorenmanschette sind ideal.
Achten Sie auf eine gute Haltung am Schreibtisch. Die Schultern sollten entspannt sein, nicht hochgezogen.
Wenn Sie beruflich viel über Kopf arbeiten, planen Sie regelmäßige Pausen ein und wechseln Sie die Belastung ab.
Ignorieren Sie Schulterschmerzen nicht. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser die Heilungschancen.
Sportarten mit einseitiger Schulterbelastung sollten durch ausgleichende Übungen ergänzt werden.
Lassen Sie Diabetes oder Schilddrüsenprobleme konsequent behandeln.

Häufig gestellte Fragen zur Kalkschulter
Das ist sehr unterschiedlich. Manche Kalkdepots bilden sich innerhalb weniger Monate zurück, andere bleiben jahrelang bestehen. Mit gezielter Therapie lassen sich die Beschwerden meist innerhalb von 3-6 Monaten deutlich lindern.
Ja, in manchen Fällen baut der Körper das Kalkdepot spontan ab. Dieser Prozess kann jedoch Monate bis Jahre dauern – mit erheblichen Schmerzen und Einschränkungen. Eine Behandlung beschleunigt die Heilung erheblich.
Nein, die meisten Kalkschultern lassen sich konservativ behandeln. Eine Operation kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht, wenn andere Therapien erfolglos bleiben.
Die Behandlung kann unangenehm sein, ist aber in der Regel gut erträglich. Die meisten Patienten empfinden ein dumpfes Druckgefühl. Bei Bedarf können wir die Intensität anpassen.
Konservative Therapien (Physiotherapie, Medikamente) werden von den Krankenkassen übernommen. Die Stoßwellentherapie ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und wird nicht von allen Kassen erstattet. Wir beraten Sie gerne zu den Kosten.
In der akuten Phase sollten Sie die Schulter schonen und schmerzauslösende Bewegungen vermeiden. Schwimmen (ohne Kraul), Radfahren oder Walking sind oft möglich. Nach erfolgreicher Behandlung können Sie meist wieder uneingeschränkt Sport treiben.
Nach erfolgreicher Behandlung ist ein Wiederauftreten selten. Manchmal bilden sich neue Kalkdepots an anderen Stellen der Rotatorenmanschette. Mit gezielter Prävention können Sie das Risiko minimieren.
Eine Frozen Shoulder entwickelt sich meist schleichend und führt zu einer zunehmenden Versteifung der Schulter in alle Richtungen. Die Kalkschulter verursacht oft akut einsetzende Schmerzen mit spezifischen Bewegungseinschränkungen. Eine genaue Diagnose stellt nur der Orthopäde.
Schulterschmerzen müssen nicht sein. Lassen Sie uns gemeinsam die Ursache finden und Ihre Beschwerden behandeln. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin in München!
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Orthopädie am Max-Weber-Platz
Priv.-Doz. Dr. med. Rolf Burghardt
Max-Weber-Platz
Einsteinstr. 1
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Telefon: 089 470 27 557
Fax: 089 470 27 556
E-Mail: info@orthopaedie-maxweberplatz.de
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Sowie nach Vereinbarung.
Privatpatienten und Kassenpatienten
Unsere Praxis betreut sowohl Privatpatienten als auch Kassenpatienten.

